Friedrichs schreit wieder nach Vorratsdatenspeicherung

Im Rahmen der mit „Ermittlungspannen“ noch sehr wohlwollend umschriebenen Fehlleistungen der Behörden, besonders des Varfassungsschutzes, im Zusammenhang mit den Nazimorden der letzten zehn Jahre hört man nicht etwa bessere Einsichten oder gar Entschuldigungen – oder wenn, dann erst nach Aufforderung, was dann ja wohl nichts mehr wert ist.

Ganz andere Töne werden laut, nämlich der Ruf nach der Vorratsdatenspeicherung. Originalton Innenminister Friedrichs: „Sowohl beim Aufspüren islamistischer Zellen als auch bei der Zwickauer Zelle zeigt sich die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung.“

Solche Menschen werden erst zufrieden sein, wenn jeder Bürger bei der Geburt einen Videorecorder mit Verbindung zu GPS und zur Behörden-Cloud implantiert bekommt. Ich sehe schon die christlichen Politiker mit Sabber am Mund und den Augen auf den Bildschirm mit der  „Private Late Night Show“ der unpolitischen Nachbarn in ihren Betten gerichtet. Über die Hände rede ich jetzt lieber nicht…

Oder was meint der „christlich-soziale“ Politiker, wenn er fordert, die Sicherheitsbehörden müßten über die Instrumente verfügen, die sie bräuchten, um den „Feinden unserer freiheitlichen Grundordnung“ auf die Spur zu kommen?

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Internet, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.