Für Rache-Pornos gibt es in Großbritannien demnächst bis zu zwei Jahre Haft

pornoEs geht um die Verbreitung von „Fotos oder Videoaufnahmen von Personen bei sexuellen Handlungen, in sexueller Darstellung oder mit entblößten Genitalien„, wenn die Dargestellten dieser Veröffentlichung nicht zugestimmt haben.

Der Grund für diese Gesetzesänderung ist ein in letzter Zeit beobachteter Anstieg solcher Fotos und Videos, die meist aus Rache für die Trennung von den ehemaligen Partnern ins Internet gestellt werden.  Auch Kalifornien hatte schon 2013 bereits ein Gesetz dagegen erlassen.

Wer in Deutschland davon betroffen ist, kann eine Einstweilige Verfügung beantragen, schreibt dazu die Süddeutsche Zeitung. Der Erlass dieser Verfügung könne aber bis zu zehn Tage dauern, und im schnellen Internet hat sich solches Material dann in der Regel schon weit verbreitet. Bei uns könnten Rachepornos aber auch eine strafrechtlich relevante „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen“ bedeuten und zu einer Geldstrafe oder einer bis zu einjährigen Haftstrafe führen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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