Gamergate: Spieleprogrammiererin flieht aus ihrer Wohnung

gamergateIn der Auseinandersetzung um Sexismus und angebliche Korruption „Gamergate“ musste nach schlimmen Drohungen erneut eine Frau mit ihrem Ehemann zusammen aus ihrer eigenen Wohnung flüchten.

Die Spieleprogrammiererin Brianna Wu hatte in der Diskussion gelästert, dass sich diese sich nur angeblich um Korruption drehe, in Wirklichkeit aber mehr aus sexistischen Ausfällen besteht.

GamergateTwitterZum Ziel wurde Wu, die mit ihrem Studio Giant Spacekat hinter dem Spiel Revolution 60 steht, nachdem sie einen Bilderwitz über die Verteidiger von „Gamergate“ auf Twitter gepostet hatte (siehe Headergrafik dieses Artikels).

Als Reaktion darauf wurde sie massiv beschimpft und belästigt, bis schlussendlich sogar ihre Adresse veröffentlicht wurde. Daraufhin soll sie sich an die Polizei gewandt und ihre Wohnung verlassen haben. Der Twitter-Account, unter dem diese Drohungen verbreitet wurden, ist inzwischen gesperrt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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