Gefährliche Smileys und Emojis für WhatsApp

Heutzutage hat fast jeder den Messenger WhatsApp auf seinem Smartphone. In letzter Zeit gibt es aber gehäuft gefährliche Angebote nach dem Motto: „Teilen gegen Smileys, die sonst noch keiner hat“.

Neue Smileys freischalten ist ein Fake!

Wurden Sie auch schon aufgefordert, eine Nachricht 20 Mal zu teilen und dafür dann neue Emojs erhalten, die sonst noch niemand hat?

Seien Sie bei solchen Angeboten vorsichtig! Meist steht darin ein Link an, der zu einer Internetseite führt, auf der Sie dazu aufgefordert werden, Ihr Betriebssystem (Apples iOS oder Googles Android) auszuwählen. Danach erscheint auf der nächsten Seite eine Auflistung von drei Schritten, mit denen Sie angeblich die Smileys bekommen.

Sie werden dann dazu aufgefordert, die Nachricht an 20 Ihrer WhatsApp-Kontakte weiterzuleiten. Haben Sie das gemacht, sollen Sie nach einem Klick auf „Weiter“ die versprochenen Smileys oder Emojis erhalten.

Was nach dem Klick auf „Weiter“ passiert

Die Non-Profit-Organisation Mimikama aus Österreich, die das Ziel hat, über Internetmissbrauch aufzuklären, warnt: „Egal wie oft Sie die Nachricht teilen, Sie erhalten dadurch keine weiteren Smileys für WhatsApp. Stattdessen helfen Sie bei der Verbreitung unseriöser Inhalte und laufen Gefahr, selbst Opfer diverser Angriffe zu werden.“

Wenn Sie auf „Weiter“ klicken, gelangen Sie auf scheinbar seriöse Internetseiten, die Sie sofort mit PopUp-Nachrichten überschütten und zum Beispiel ein neues Smartphone versprechen.

Wenn Sie an den beworbenen Gewinnspielen teilnehmen und geben Ihre Daten eingeben, spielen Sie den Betrügern direkt in die Hände – und ihr virtueller Briefkasten wird mit unerwünschter Werbung regelrecht zugemüllt. Deshalb diese dringende Warnung:

Ignorieren Sie derartige Nachrichten im WhatsApp-Chat und machen Sie den Absender auf die Gefahren aufmerksam. Teilen Sie diese nicht selbst.

Screenshot: Computerbild

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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