Gefährliche Cloud-Integration in Windows 8.1

CloudAtHometCloudspeicher macht Dateien überall und immer auch auf mobilen Geräten verfügbar – allerdings auf Kosten der Sicherheit.

Nach den Veröffentlichungen über das Ausspähen von Daten bei fast allen großen IT-Unternehmen in den USA sehen besonders deutsche Unternehmen, die um ihre Firmengeheimnisse fürchten, aber auch Privatleute Cloudspeicher in den USA sehr kritisch. Viele Unternehmen haben schon eigene Clouds in Ihren eigenen Räumen eingerichtet, andere arbeiten noch dran.

Da passt die völlige Integration des Microsoft-Cloudspeichers „Skydrive“ in Windows 8.1 überhaupt nicht ins Bild. Mit der nahezu lächerlichen Begründung „dass der Speicherbedarf der Nutzer doppelt so schnell wächst wie die Speicherkapazität von Geräten“ hat Microsoft seine Cloud Skydrive nach einem Bericht von Golem fest in das neueste Betriebssystem eingebunden.

Skydrive steckt direkt im Dateiauswahldialog, so dass Daten aus allen Anwendungen dort abgelegt werden können, als wäre es ein lokaler Ordner. Allerdings werden lokal nur sehr kleine „Platzhalter“ gespeichert – da ist keine Offline-Verfügbarkeit mehr gegeben. Deshalb gibt es auch eine eingebaute Möglichkeit, solche Ordner als offline-verfügbar zu kennzeichnen, dann werden sie bei bestehender Internetverbindung synchronisiert.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Microsoft alles versucht, sich mit seinen neuen Produkten von der neuen XBox One mit Onlinezwang bis hin zu Windows 8 mit integriertem Cloudspeicher in den USA bei NSA-Kooperateur Microsft beim Endanwender unbeliebt zu machen.

In manchen dieser Punkte sind die Redmonder ja schon zurück gerudert, Onlinezwang und Wiederverkaufssperre bei der XBox One oder der von den Benutzern vermisste Startknopf von Windows 8 gehören dazu.

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1 Antwort zu Gefährliche Cloud-Integration in Windows 8.1

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