Giftalarm bei Apple: Quecksilber, Aluminium oder Gallium?

AppleStoreBerlinGestern Nachmittag wurde der Apple Store auf dem Berliner Kudamm zur besten Geschäftszeit wegen eines angeblichen Giftalarms gesperrt.

Was ist da im Apple Store passiert?

Eine Kunst-Performance des Festivals „Foreign Affairs„, an der rund 50 Personen teilgenommen haben, wurde wohl irgendwie mißverstanden.  Zunächst soll der Künstler Johannes Paul Raether Metallmünzen aus Gallium an die Teilnehmer verteilt haben, die in der Hand schmolzen. Etwas von der Metallmasse fiel dabei auf den Boden, was Apples Personal dazu brachte, die Polizei zu rufen, teilten die Berliner Festspiele dem Berliner Tagesspiegel mit.

Quecksilber, Aluminium oder Germanium?

Polizei und Feuerwehr sehen flüssiges Metall und denken, es sei Quecksilber. Das ist nachvollziehbar, denn welcher Normalmensch weiß schon, daß Gallium bereits bei 29,76° Celsius schmilzt?

Allerdings sollen die Kriminaltechniker dann um 18 Uhr die Ansicht vertreten haben, es handele sich bei dem Metall um Aluminium, das ja bekanntlich erst jenseits von 660° Celsius schmilzt – so warm kann es in dem Shop oder in den Händen der Kunst-Aktivisten wohl kaum gewesen sein.

Nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels soll ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden sein. Der Laden wurde mehrere Stunden lang gesperrt, wie die Berliner Zeitung berichtet.

Screenshot: Apple

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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