Glasfaser-Artikel bei Heise lässt Fachkräftemangel vermuten

Beim Lesen eines aktuellen Glasfaser-Artikels mit dem Titel „Kommentar: Glasfaser für alle? Welch ein Unfug!“ bei Heise fühlte ich mich wie am 1. April und glaubte zunächst an einen kleinen Witz zur Auflockerung – aber der Autor Ernst Ahlers meint das, was er da schreibt, wirklich ernst.

Das brachte ihm seit dem Erscheinen des Geschreibsels gestern schon satte 1.354 Kommentare ein. Gleich der erste Kommentar sagt: „Für Ernst Ahlers ist Internet == WWW. Fachkräftemangel bei heise. (kwT)“. Hier noch ein weiterer Kommentar, der auch den Nagel auf den Kopf trifft:

„Arroganz und Ignoranz 

Dieser Artikel ist extrem ärgerlich, da er für einen jemanden, der sich nicht mit dem Thema beschäftigt hat eigentlich logisch klingt. Abgesehen, dass der Artikel von Arroganz nur so strotzt, ist das Problem allerdings, dass hier von Annahmen ausgegangen wird, die wahrscheinlich eher nicht eintreffen werden. Denn mit der gleichen Argumentation könnte man auch sofort aufhören neue CPUs, schnelleren RAM usw. zu entwickeln. Irgendwann ist jedes System ausgereizt, klar, aber die Rahmenbedingungen ändern sich in unserer Welt halt schneller, als man glaubt. Und wer jetzt nicht an Morgen denkt, steht evtl. vor Problemen, die er nicht mehr in den Griff kriegt.“

Und noch einer zum Abgewöhnen:

„Solidargemeinschaft

Der Autor des Artikels zeigt, dass er den Sinn einer Solidargemeinschaft nicht verstanden hat: egal ob Krankenversicherung, Grundsicherung, Länderfinanzausgleich, usw.: der stärkere steht für den schwächeren ein.

Wenn alle plötzlich nur noch in den Städten wohnen wollen, explodieren Mieten und Kaufpreise, mal abgesehen vom endlichen Platz. So ein Geschwurbel in einem seriösen Magazin zu lesen ist schon harter Stoff.

Da ist der Autor mächtig am Ziel vorbei galoppiert.

Schönes Wochenende“

Dem kann ich mich nur anschließen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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