Leistungsschutzgesetz: Google droht, französische Zeitungen ganz aus dem Index zu nehmen

Nach einem Bericht von France24 (AFP) will Google französische Medienseiten aus seinem Index nehmen, wenn das auch in Frankreich geplante Leistungsschutzgesetz realisiert wird.

So ein Leistungsschutzgesetz ist ja auch in Deutschland auf Druck der Verleger-Lobby geplant und soll Google verpflichen, für die Wiedergabe von Überschriften und Teasern eine Gebühr zu bezahlen.

Das ist ungefähr so, als wenn ich auf meiner Internetseite für jemanden werbe und noch für das Werbematerial Geld bezahlen soll – ich würde das niemals machen.

Google leitet monatlich 4 Milliarden! Klicks an Webseiten französischer Zeitungen weiter, was denen richtig viel Geld einbringt, aber sie kriegen den Hals nicht voll und glauben, mit Hilfe willfähriger Politiker das Töpfchen noch weiter auskratzen zu können.

Müsste die Suchmaschine dafür auch noch bezahlen, wäre es nach eigenen Angaben existenzbedrohend – deshalb der Ausschluss der Zeitungsseiten aus dem Google-Index, wenn das Gesetz kommt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Politik, Recht, Soziales, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Leistungsschutzgesetz: Google droht, französische Zeitungen ganz aus dem Index zu nehmen

  1. Pingback: Google droht – brasilianische Zeitungen verlassen Google News

  2. Pingback: Brasilianische Zeitungen verlassen Google News | Klaus Ahrens: News, Tipps, Tricks und Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.