Google führt Emails mit Ablaufdatum ein

Die Internetseite Techcrunch berichtet, Google soll daran arbeiten, Nutzern seines Emaildienstes GMail den Versand von Emails mit vordefiniertem Haltbarkeitsdatum zu ermöglichen. und beruft sich dabei auf einen Tippgeber.

Danach soll diese neue Funktion zu einem größeren Update für GMail gehören. Das hat Google nach mehreren Medienberichten auch schon in einer Email an G-Suite-Administratoren angekündigt.

Emails mit Ablaufdatum

Nach Ablauf einer vom Absender festlegbaren Zeitspanne „zerstören“ sich die Emails von selbst. Das soll wohl heißen, dass sie nicht mehr abgerufen werden können. Laut dem Tippgeber zufolge dieser Mechanismus letztlich mit einem Linksystem funktionieren.

Es funktioniert mit einem Link-System und nur über GMail

Das Ganze funktioniert so, dass die Empfänger eine Email erhalten, die einen Link zu der eigentlichen Email enthält. Den können die Nutzer dann anklicken, und ihnen wird die Nachricht angezeigt – wenn sie noch nicht abgelaufen ist…

Um die Nachricht hinter dem Link dann auch anschauen zu können, muss der Empfänger sich bei seinem Google-Konto anmelden – sonst scheint es nicht zu funktionieren. Techcrunch vermutet außerdem, dass sich die in Zukunft noch ändern wird, wenn mehr Nutzer die angekündigte neue GMail-Version verwenden.

Absender einer Email mit Ablaufdatum können nach entsprechenden Screenshots vor dem Versand wählen, wie lange ihre Mail für den Empfänger sichtbar sein soll. In einem der Screenshots ist als Zeitangabe fünf Jahre! zu sehen – also lassen sich die Mails offensichtlich auch über längere Zeiträume terminieren.

Zeitpunkt des Updates steht noch nicht fest

Aktuell ist noch nicht klar, wann das Update für GMail und damit auch die Emails mit Ablaufdatum für die Nutzer zur Verfügung stehen. Ein Google-Sprecher erklärte gegenüber Techcrunch, dass man aktuell noch nicht so weit sei, die neuen Funktionen für alle Nutzer freizugeben.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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