Google pusht Spiele-Apps mit Abofallen und Bananensoftware

Android7NougatDen Verkauf ihrer Spiele in Abos will Google den Entwicklern einfacher machen. Die Anwender sollen dabei mit günstigen Start-Angeboten gelockt werden, die sich dann später verteuern.

So möchte es Google den Entwicklern von Spielen für Android leichter machen, Geld zu machen. Free-to-Play war gestern – in Zukunft sollen dazu Bezahlabos stärker in den Vordergrund rücken.

Die Zahl der Abonnenten im Play Store soll sich laut Google in den letzten drei Jahren verzehnfacht haben, und damit ist offenbar wohl jetzt die Schwelle für Abo-Modelle erreicht.

1_euro_2009_2Im Android-Developer-Blog kann man lesen, dass es demnächst möglich sein soll, im Play Store besonders günstige sogenannte Promotion-Abos anzubieten, die beispielsweise in den ersten drei Monaten nur einen Dollar kosten sollen und danach teurer werden können. Für die Entwickler verspricht Google so mehr zahlende Kunden und damit höhere Einnahmen. Anwender müssen aber in Zukunft genauer hinschauen, welchen Abo-Bedingungen sie im Play Store  zustimmen und das Kleingedruckte dabei sehr genau studieren.

Abofallen und Bananensoftware

Außerdem führt Google die Möglichkeit von Vorbestellungen für Download-Spiele ein, um den Verkauf im Play Store zu fördern. Wer sich für ein Spiel voranmeldet, soll dann einen Hinweis erhalten, sobald es wirklich verfügbar ist.

In ein paar Monaten soll zusätzlich ein “Early Access”-Programm ähnlich Steam starten, bei dem die Entwickler im Play Store auch noch unfertige Beta-Versionen anbieten können. Um bei diesem Early-Access-Programm mitmachen zu können, müssen sich die Entwickler bei Google bewerben.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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