Google sammelt ohne Zustimmung Standortdaten

Datenkrake Google bekommt über das Betriebssystem Android auch dann den Standort des Benutzers mitgeteilt, wenn sie die Satelliten-Navigation GPS an deren Mobiltelefon ausgeschaltet und sie damit eindeutig klar gemacht haben, dass sie ihren Standort nicht preisgeben möchten. Das geht aus einem Bericht des Magazins Quartz hervor.

E.T. Google phone home

Von dem Google-Betriebssystem Android wird schon seit Anfang des Jahres der Standort der Nutzer übermittelt, der dabei durch Triangulation der Position zwischen mehreren Mobilfunkmasten auf wenige Hundert Meter genau ermittelt wird.

Ein Sprecher von Google bestätigte, dass man im Januar damit begann, diese Daten zu sammeln, und zwar vorgeblich, um die Push-Nachrichten ihrer Werbekunden zu verbessern. Google hätte die Daten aber nie gespeichert oder genutzt.

Das ein ganz offensichtlicher Widerspruch in sich selbst und zeigt eigentlich nur, für wie blöd die Mächtigen dieser Welt die Ohnmächtigen halten.

Bis Ende November will Google angeblich die umstrittene Praxis des Sendens der Funkmastdaten zur Standortbestimmung eines Android-Smartphones wieder einstellen.

Gerechtigkeit? Wie schreibt man das?

Glauben Sie aber bitte nicht, dass jetzt etwa Google oder irgendwelche Mitarbeiter, die sich hier als Datenkraken betätigen, für den bis heute andauernden millionenfachen Datendiebstahl auch bestraft würden.

Jeder kleine Hansel, der eine angebliche Copyrightverletzung im Internet begeht, wird von der deutschen Abmahnmafia aus Schwarzkitteln und willfährigen Helfern unter den Politikern verfolgt und bis aufs Blut ausgesaugt – selbst wenn er gar kein Blut mehr hat.

So war es schon immer: Die Kleinen hängt man – die Großen lässt man laufen. Wer sollte auch sonst Merkel & Co. die nächsten Parteispenden überweisen? Das große Geld gibt es ja nicht bei den kleinen Leuten…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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