Google verliert immer mehr User an kleinere Suchmaschinen

Für viele User hat Google inzwischen zu viele Daten über sie gesammelt. Auch die vielen Links seit Jahresbeginn auf der Google-Seite, die früher ja einen sehr zurückgenommen Aufbau hatte, kommen beim Suchenden nicht gut an.

Wenn man dann auch noch sieht, dass einem bevorzugt Suchergebnisse gezeigt werden, die auf ihre eigenen Aktivitäten bei anderen Google-Services oder dem Freundeskreis aufbauen, ist es wirklich Zeit, über Alternativen nachzudenken.

Besonders wenn man weiß, dass Google die Suchanfragen erst nach anderthalb Jahren anonymisiert. Es ist auch immer mehr bezahlter Mist (Anzeigen, sponsored Links) ganz oben auf der Google-Ergebnisseite.

In meinem Browserfenster sehe ich auf der Ergebnisseite einer Suche nach „Smartphone“ 4 echte Suchergebnisse, aber darüber und daneben 12! bezahlte Anzeigen, die auf den ersten Blick auch wie Suchergebnisse aussehen. Und darauf reagieren immer mehr Leute und lassen Google links liegen.

Hier kann man beispielsweise Blekko oder DuckDuckGo empfehlen. DuckDuckGo hat nur vier Vollzeit-Mitarbeiter, dafür kann sich die Suchmaschine sehen lassen. Sie erinnert sehr an Google, bevor diese die Unschuld verlor. Und sie speichert keine persönlichen Informationen des Nutzers wie z.B. IP-Adressen oder Standortdaten.

Blekko sieht ähnlich aus. Hier werden Anfragen nach 48 Stunden anonymisiert, das ist 275 mal früher als bei Google.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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