Googles Ara-Smartphone verschwindet hinter Nebelkerzen

AraTwitter20150821Vor einer Woche kam das „vorläufige“ Aus für Googles modulares Smartphone, das „Projekt Ara“. Wer ein Gefühl für Wirtschaft und Technik entwickelt hat, wunderte sich kaum, denn dieser bunte Vogel ist ein technisch und wirtschaftlich völlig unsinniges und marktuntaugliches modulares Gerät.

Warum Google den Holländern das Teil abgekauft hat, weiß wohl nur der Dealer im Bulldog-Coffeeshop in Amsterdam, wo die Verhandlungen stattgefunden haben müssen.

Nach unserem Bericht warf der Weltkonzern aber neue Nebelkerzen: Angeblich hatte das Ara den Falltest nicht bestanden – die permanentmagnetische Halterung der Module sei nicht ausreichend und das Konzept müsse überarbeitet werden, hieß es von Google auf Twitter.

Ara20150821DementiJPGInzwischen heißt es aber auf Twitter wieder, das Smartphone sei bei dem Falltest gar nicht auseinandergefallen…

Im Grunde interessiert das auch kaum jemanden, denn Ara war von vornherein ein totgeborenes Kind, das sich im Sande verlaufen hat.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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