Googles Browser Chrome wird zum Pusher

Chrome-LogoGoogle hat gestern die neue Version 42 seines Chrome-Browsers veröffentlicht. Dieser aktualisierte Browser für Windows, Mac und Linux kann jetzt auch Push-Nachrichten von Internetseiten empfangen.

Über diese Funktion können die Benutzer auch dann Neuigkeiten zugesandt bekommen, wenn sie die sendende Internetseite überhaupt nicht geöffnet haben – immer vorausgesetzt, sie haben vorher ihr Einverständnis gegeben.

Technisch gesehen kommen diese Nachrichten über das Push API, das als Editor’s Draft schon beim W3C vorliegt. So mancher sieht das aber weniger als eine sinnvolle Verbesserung, sondern mehr als zusätzliches Einfallstor für Spam an.

Außerdem wurden mit Chrome 42 insgesamt 45 Sicherheitslücken geschlossen, darunter auch einige kritische Lücken. Eine vollständige Liste aller Neuerungen hält das Changelog bereit.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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