Gravitationswellen zu Weihnachten

GravityWaves201512Wie ein Weihnachtsgeschenk wurde den Gravitationswellenforschern eine weitere Verschmelzung zweier schwarzer Löchern unter den Tannenbaum gelegt. Wie auf der letzten Tagung der Gravitationsforscher in Hannover schon angedeutet, gab es im Lauf O1 bis zum Abschluss im Februar 2016 ein weiteres Ereignis.

Weihnachtsparty für schwarze Löcher

Am 26. Dezember um 4:38:54 MEZ zeichneten die beiden LIGO-Detektoren in den USA zwar schwächere aber längere Signale auf (GW151226) als beim ersten Event vom September 2015 (GW150914).

Zuerst nahm der Detektor in Livingston das Signal auf, dann 3002 km entfernt mit nur 1,1 ms Verzögerung der Detektor in Hanford. Die Welle muss also etwa 300 km von der Mitte entfernt zwischen den Detektoren eingetroffen sein.

Es ist ein Blick in die tiefe Vergangenheit

Auch dies neue Event stammt von der Umkreisung und der anschließenden Vereinigung von zwei stellaren Schwarzen Löchern, die allerdings schon vor rund 1,4 Milliarden Jahren passierte.

Die von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen pflanzen sich lichtschnell fort, und das Event war 1,4 Milliarden Jahre von unserem Sonnensystem entfernt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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1 Antwort zu Gravitationswellen zu Weihnachten

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