GVU-Trojaner sperrt Rechner und fordert Geld

Eigentlich ist der Schädling eine Abart des bekannten BKA-Trojaners. Wer ihn sich einfängt – meist über Porno-Werbung – sieht nach dem Start des Rechners nur noch ein großes Fenster mit dem Hinweis, die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) habe in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe den Rechner wegen Urheberrechtsverletzungen gesperrt und der Aufforderung, 50 € zu zahlen, damit sein System wieder freigegeben wird.

Gezahlt werden soll anders als bei den bisherigen Versionen des Trojaners nicht via U-Cash, sondern mit PaySafe-Guthabenkarten, die man an Tankstellen kaufen kann und die kaum zurückverfolgbar sind. Und wie immer führt natürlich die Zahlung nicht zur Entsperrung des Rechners.

Eine einfache Desinfektionsanleitung findet sich bei Heise, Infos zu allen Varianten des Schädlings gibt es bei BKA-Trojaner.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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