Warnsystem KatWarn war beim Amoklauf völlig überlastet

KATWARNBeim Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum OEZ zeigte das Katastrophenwarnsystem KatWarn seine Grenzen. Der Grund dafür sei die hohe Zahl von Nutzern in München und anderswo gewesen, in denen es Unwetter gab.

Zeitweise sei der Dienst überhaupt nicht erreichbar gewesen, informierte im Nachhinein ein Sprecher des Systems. KatWarn soll für die Nutzer im Katastrophenfall als zusätzlicher Informationskanal zu Lautsprecherdurchsagen oder Radiomeldungen fungieren.

Wir sind an die Belastungsgrenze gestoßen. Das ist nicht gut – die Kritik ist berechtigt“, räumte der Sprecher ein.

Freitagabend hatten nach Angaben des Sprechers im Raum München etwa 250.000 Menschen KatWarn genutzt. Deutschlandweit hatten rund eine halbe Million Nutzer die Smartphone-App heruntergeladen. Insgesamt lassen sich etwa 1,5 Millionen Menschen von dem Warnsystem informieren.

KatWarn gibt es für Smartphones als App für iOS, Android und Windows Phone. Auch Nutzer ohne Smartphone kann KatWarn via SMS und Email informieren. Zur Registrierung muss man eine SMS mit dem Inhalt “KATWARN 12345 hans.mustermann@mail.de” an die Rufnummer 0163-7558842 geschickt werden, wobei 12345 für die Postleitzahl des Gebiets steht, über das man Informationen erhalten möchte. Lässt man die Email-Adresse weg, bekommt man die Infos ausschließlich per SMS.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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