Holland zeigt den Türken, wo der Turban hängt

Was 80 Prozent der Deutschen von ihrer Kanzlerin Angela Merkel erwarten, zeigen jetzt unsere Nachbarn in den Niederlanden. Auch sie wollen nicht, dass türkische Minister des Diktators Erdogan in ihrem Land, das alle Freiheiten bietet, Werbung für die „offizielle“ Umwandlung der Türkei von einer laizistischen Demokratie zu einer islamistischen Diktatur unter Führung des größenwahnsinnigen „Sultans vom Bosporus“ Recep Tayyip Erdogan machen.

Die Holländer haben es verboten

Das Spiel lief gestern zunächst genau wie hier bei uns in Deutschland: Die Niederlande haben dem mehr als unverschämten türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu die Einreise zu einem Werbeauftritt für das Präsidialsystem in der Türkei untersagt.

Die niederländische Regierung hat dem Flugzeug des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu das Landerecht für seinen umstrittenen Wahlkampfauftritt entzogen. Diese Entscheidung erfolgte am Samstag unter Hinweis auf die öffentliche Ordnung und Sicherheit und direkt nachdem Cavusoglu den Niederlanden für den Fall einer Behinderung mit wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gedroht hatte.

Ankara droht den Niederlanden öffentlich mit Sanktionen

Eigentlich hatten die Niederlande die Veranstaltung durchaus zulassen wollen. Aber noch während man mit der Türkei im Gespräch gewesen sei, habe Ankara den Niederlanden öffentlich mit Sanktionen gedroht, falls Cavusoglu dort nicht auftreten dürfe. „Das hat die Suche nach einer vernünftigen Lösung unmöglich gemacht“, heißt es in einer Regierungsmitteilung.

Das ist endlich mal eine konsequente Reaktion auf Beschimpfungen, Beleidigungen und Erpressungen des Türken Recep Tayyip Erdogan.

Das Verbot wird auch durchgesetzt

Merkel nannte die Wahlwerbung des türkischen Despoten nur ganz vorsichtig „unerwünscht“ – tat aber nicht wirklich etwas dagegen, obwohl ihr das Verfassungsgericht noch am Freitag bestätigt hatte, dass sie durchaus das Recht hat, solche Veranstaltungen ausländischer Politiker einfach zu verbieten.

Anders die Holländer: Nach dem Landeverbot für den türkischen Außenminister tobte Islamist Erdogan: „Das sind Nachfahren der Nazis, das sind Faschisten.“ Cavusoglu wollte gestern Abend auf dem Gelände des türkischen Konsulats in Rotterdam vor geladenen Gästen sprechen und hatte für den Fall, dass er behindert werden sollte, Strafaktionen angekündigt. „Ich werde heute nach Rotterdam gehen“, erklärte er dem Sender CNN Türk.

Türkische Schleiereule muss nach Deutschland zurückfahren

Jetzt reiste die türkische Sozialministerin, Quotenfrau und Schleiereule Fatma Betül Sayan Kaya mit dem Auto aus Deutschland ein, um dort gegen den erklärten Willen der niederländischen Regierung eine Rede vor Anhängern ihres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu halten.

Ihr wurde der Weg zum türkischen Konsulat versperrt und sie wurde aufgefordert, auf kürzestem Wege nach Deutschland zurückzukehren, berichtete der niederländische Fernsehsender NOS.

Niederländische Polizisten eskortierten die türkische Ministerin zur deutschen Grenze!

Merkel sollte besser von den Niederländern lernen…

Spätestens nach der Bundestagswahl in sechs Monaten wird Angela Merkel sich wünschen, bei den Beschimpfungen und Beleidigungen durch Erdogan und seine islamistischen Mittäter im Ministerrang angemessener reagiert zu haben.

Falls sie immer noch nicht weiß, wie man größenwahnsinnige, verrückte Möchtegern-Diktatoren in ihre Schranken weist, empfehle ich ein Telefonat mit Ministerpräsident Mark Rutte in den Niederlanden…

Screenshots: Fatma Betül Sayan / Twitter   –   Sultan Erdogan / Twitter

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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