IBM plant Arbeitnehmer aus der Cloud

Die IBM baut massiv Stellen ab – aber offensichtlich nicht unbedingt Arbeitsplätze. Nach Spiegel-Informationen gehört der Stellenabbau zu einem neuen Job-Konzept, nach dem die meisten nötigen Tätigkeiten von nicht fest angestellten Kräften durchgeführt werden, die für jeden Einzelfall angeheuert werden.

MyHammer läßt grüßen. Warum IBM das macht, ist ziemlich klar: In diesen Jobbörsen arbeiten manche Leute für einen Euro in der Stunde. Der Arbeitnehmer aus der Cloud verdient dann vermutlich weniger als sein Vermittler.

Diese Entwicklung sieht man in Deutschland ja schon. Nur noch jeder zweite Arbeitsplatz ist ein unbefristeter Vollzeitjob und die Zahl der „atypischen“ Arbeitsformen wie Leiharbeit oder Soloselbstständigkeit stieg in den letzten zehn Jahren um 80 % an.

Schöne neue Welt…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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