Ihre persönliche Jagd nach dem Gottesteilchen

HiggsHunters201411Das wegen seiner Fähigkeit, den anderen Teilchen ihre Masse zu verleihen, gerne als „Gottesteilchen“ bezeichnete Higgs-Boson, wurde schon in den 60er Jahren vom Belgier François Englert und dem Briten Peter W. Higgs vorhergesagt und 2012 am CERN aller Wahrscheinlichkeit nach nachgewiesen. Im Jahr darauf bekamen beide dafür den Physik-Nobelpreis.

Jetzt sollen Internetnutzer den Forschern helfen, den Teilchenzoo besser zu durchschauen und Bilder vom Large Hadron Collider (LHC) des CERN auswerten. Denn gute Algorithmen zur Mustererkennung, die die Strahlenbahnen der geladenen Teilchen auf den Bildern des LHC korrekt erkennen und einordnen, sind schwer zu programmieren, während ein Mensch mit seinen Augen (und dem nachgeschalteten Gehirn) in den Kollisionsbildern wohl mehr erkennen kann als ein Algorithmus.

So wurde die Idee der „Higgs-Hunter“ geboren: An Teilchenphysik interessierte können dabei den Wissenschaftlern bei der Auswertung der Bilder von Teilchenkollisionen im LHC helfen. Anmelden kann man sich auf www.higgshunters.org.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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