Im Tor-Netz ist man nicht lange vor dem Ausspionieren sicher

torSeit nahezu täglich neue Methoden bekannt werden, wie uns in- und ausländische Geheimdienste massiv und gezielt ausspionieren und überwachen, gilt das Tor-Netz als Garant für mehr Privatheit im Internet, denn es maskiert die eigene IP-Adresse mit IPs von Tor-Rechnern.

Allerdings kann man sich auf die Anonymität bei der technischen Ausrüstung und Manpower von Gegnern im Format der amerikanischen NSA, des britidschen GCHQ und auch des deutschen BND nicht allzu sehr verlassenn, zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Studie.

Mit Methoden der Mustererkennung können so hochgerüstete Dienste relativ schnell durch Analyse der Datenströme eines oder mehrerer Tor-Relais einen anonymen Datentransfer der letztlich dahinter stehenden IP-Adresse des Initiators zuordnen.

Auf diese Weise läßt sich ein Tor-User mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% in spätestens 6 Monaten „enttarnen“. Wenn statt eines oder mehrerer Relays sogar ein autonomes System (AS) oder gar ein Internet Exchange Point (IXP) abgehört wird, geht es schon in der halben Zeit.

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Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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