In Südkorea droht ein Einfuhrverbot für Apples iPhones

Das Handelsministerium von Südkorea untersucht immer noch, ob der US-Konzern Apple ein Patent der Hochschule Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) verletzt.

FinFETs für die KAIST oder für Samsung patentiert?

Die für die Verwertung des geistigen Eigentums der KAIST verantwortliche Tochterfirma KIP (KAIST IP) wirft Apple seit Ende letzten Jahres vor, für die sogenannte A-Chip-Serie in neueren iPhone-Modellen eine geschützte Technik für die als FinFETs bezeichneten 3D-Transistoren mit der Haifischflosse der Hochschule zu nutzen, ohne Lizenzen zu erwerben.

Die Beschwerde betreffe eine Verletzung durch Apples neuere Geräte wie unter anderem das iPhone X, das iPhone 8 und das iPad Pro, bestätigte das Ministerium jetzt gegenüber der Wirtschaftszeitung Business Korea.

Ein Einfuhrverbot für diese Apple-Smartphones und Tablets droht

Diese Patent- Untersuchung sei schon zweimal verlängert worden, entsprechend sei es wahrscheinlich, dass bald zugunsten der Hochschule entschieden wird, glaubt die Zeitung zu wissen – das wiederum könnte dann auch ein Einfuhrverbot für Apple in Südkorea bringen.

Dem Bericht nach konzentriert sich die Untersuchung auch darauf, ob das FinFET-Patent der Hochschule auch wirklich gültig ist, denn das wird von dem südkoreanischen Apple-Konkurrenten Samsung angefochten.

Recht haben und Recht kriegen sind zwei Paar Schuhe

Und jeder lebenserfahrene Durchschnitts-Mitteleuropäer weiß ja auch: „Vor Gericht und auf Hoher See sind wir in Gottes Hand!“

Pragmatiker wie ich bevorzugen eher die religionsbereinigte Variante dieser an sich treffenden Aussage: „Vor Gericht gibt es keine Gerechtigkeit, sondern nur ein Urteil oder einen Beschluss!“

Bild: FinFET, Irene Ringworm,  CC BY-SA 3.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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