Insa-Umfrage: SPD sackt auf 18,5 Prozent ab

Die Insa-Umfrage vom Wochenende markiert einen neuen Tiefpunkt für die SPD. Im aktuellen Wahltrend des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung kommt die frühere Arbeiterpartei nur noch auf magere 18,5 Prozent. Für die SPD ist das ein historischer Tiefstand bei den Insa-Umfragen.

Die SPD wird abgestraft

Das Meinungsforschungs-Institut hat zwischen dem 12. und 15. Januar 2000 Deutsche befragt. Das war also, nachdem Union und SPD das Ergebnis der gemeinsamen Sondierungen verkündet hatten.

Deshalb geht die Vermutung, dass die SPD wegen des innerparteilichen Streits rund um diese Ergebnisse jetzt abgestraft wird, denn mehrere führende Politiker der Partei forderten schon öffentlich Nachbesserungen.

Union kann nicht vom SPD-Tief profitieren

Auch die Union kann in der Insa-Umfrage nicht von dem SPD-Tief profitieren, CDU und CSU verharren bei 31,5 Prozent. Bei der Bundestagswahl im September holten die Unionsparteien noch 32,9 Prozent.

Nutzniesser sind hingegen die kleineren Parteien. Die AfD erreicht bei Insa immerhin 14 Prozent, die Linke kommt auf 11,5 Prozent, und sogar die Grünen fahren mit zehn Prozent noch ein zweistelliges Ergebnis ein.

Mit diesen Zahlen kommen Union und SPD bei Insa jetzt nur noch auf 50 Prozent – die Große Koalition wäre also bei einer Neuwahl mangels einfacher Mehrheit keine Option mehr.

Über Klaus

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