Zur Wahl fordert die Internetwirtschaft mehr Engagement gegen NSA-Überwachung von der neuen Regierung

Vorratsdatenspeicherung_Kritik_02Zu der am Sonntag anstehenden Bundestagswahl appelliert der Verband der Internetwirtschaft eco an die nächste Bundesregierung, die Vorratsdatenspeicherung von Verbindungsdaten auch auf EU-Ebene abzuwenden.

Bisher hätten sich leider nur die kleinen Parteien FDP, die Grünen, die Linke und die Piratenpartei in ihren Wahlprogrammen gegen die Einführung der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen, während sich CDU/CSU und SPD dafür einsetzten.

Eco weist aber auch darauf hin, dass Thomas Oppermann und Gesche Joost aus dem Kompetenzteam des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ihre Kritik an den EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung kürzlich verschärft haben.

Nach den Enthüllungen zur Internetüberwachung durch Geheimdienste wie die amerikanische NSA müsse der Staat auch alles dafür tun, wieder Vertrauen in die Onlinekommunikation aufzubauen, fordert eco-Vorstand Oliver Süme.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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