iPhone-Sicherheitslücke macht aus unschuldig daherkommenden Apps Schadroutinen

Die iPhones und iPads von Apple sind dank einer sehr puritanischen Regel des Konzerns weitgehend Malware-frei: Was auch nur irgendwie nach „sündig“ aussieht, kommt erst gar nicht in den heiligen App Store.

Jetzt hat der bekannte iPhone-Hacker Charlie Miller einen Weg gefunden, auf dem sich eine voll üble App unter den Augen von Apple’s Paradieswächtern auf das iPhone oder iPad schleichen kann.

Er probierte das gleich mit der App „Instastock“ aus, die er ohne Probleme in den App Store stellen konnte. Die Schadroutine nahm Kontakt mit Charlie Miller auf und lud von dort einen Schadcode nach, der in diesem Testmodell ein YouTube-Video abspielte. Die App wurde inzwischen wieder entfernt.

Zum Dank für die Unterstützung wurde Miller von Apple aus dem Entwicklerprogramm ausgeschlossen. Das ist Apple pur – andere Zahlen sogar viel Geld dafür, dass man ihre Fehler findet und offen legt. Aber Apple kehrt sowas lieber unter den Teppich. Dort denkt man wohl frei nach Knittel messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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