iPhones kaputt repariert – Apple bereichert sich

iPhone6frontWenn betroffene iPhone 6-Besitzer die Fehlermeldung mit dem Error 53 sehen, liegt das Kind schon tot im Brunnen. Vorausgegangen ist in der Regel ein Defekt an dem Apfel-Telefon (meist am Touch-ID-Sensor) und danach ein Wechsel auf die Version 9 des Mobilbetriebssystems iOS von Apple.

Als „Geplante Obsoleszenz“ kennt man ja schon bei fast allen technischen Geräten ihre Eigenschaft, kurz nach dem Ende der Garantiezeit die ersten Ausfälle zu provozieren.

Ich kenne auch so manchen IT-Schaffenden, der sowas gerne mal per Software realisiert, damit auch immer wieder Reparaturaufträge kommen.

Was Apple aber hier mit seinen Kunden macht, ist nichts anderes, als das durchaus funktionierende Smartphone für defekt zu erklären und einfach per Software abzuschalten, bis der Benutzer den teuren Apple-Service in Anspruch nimmt und die Reparatur mit einem direkt von Apple stammenden Ersatzteil erneut durchführen lässt und noch einmal besonders teuer bezahlt.

Apple nennt das keinen Fehler, sondern eine „Sicherheitsfunktion“, die den Eigentümer des Gerätes vor Manipulationen des Touch-ID-Fingerabdrucksensors schützen soll. Ich nenne das arglistige Täuschung und letztlich auch Betrug.

Was würden Sie denn sagen, wenn ihr Auto einen neuen Auspuff oder einem Satz Reifen von Pit Stop bekommt und die Steuergeräte nach dem nächsten Servicebesuch das Auto nicht mehr starten lassen, bis Sie den „fremden“ Auspuff nochmal vom Autohersteller beziehen, einbauen lassen und erneut bezahlen?

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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