Die ISS muss wieder russischem Satellitenschrott ausweichen

Im November zerstörte das russische Militär beim Test einer Anti-Satelliten-Waffe einen alten Spionagesatelliten. Zurück blieb dabei ein Nebel aus Tausenden von Schrottteilen. Der Weltraumschrott kreuzt jetzt allerdings immer wieder die Umlaufbahn der ISS, was deren Besatzung zu Kursänderungen zwingt.

Die Internationale Raumstation (ISS) musste erneut ihren Kurs ändern, um Schrott des bei dem Test vor sieben Monaten zerstörten sowjetischen Spionagesatelliten auszuweichen. Das teilte jetzt der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, über Telegram mit. Das Triebwerk des angekoppelten Progress-Raumschiffs habe die Flugbahn der Raumstation geändert, um die gefährliche Annäherung an eines der Trümmerteile des Satelliten Kosmos-1408 zu vermeiden.

Die Umlaufbahn des zerstörten Satelliten überschnitt sich mit der ISS. Schon im November gab es scharfen Protest der USA, weil befürchtet wurde, dass die Trümmer die ISS gefährden könnten. Das russische Verteidigungsministerium wies diese Befürchtungen damals allerdings als unbegründet zurück…

Foto: Wikipedia, gemeinfrei

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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