IT-Dienstleister verbietet interne Emails wegen Ineffizienz

Kein geringerer als der frühere französische Finanzminister Thierry Breton ist der Chef des IT-Dienstleisters Atos Origin. Die Firma will komplett aus der Nutzung von Email aussteigen und hat jetzt als ersten Schritt interne Emails der Mitarbeiter verboten.

Stattdessen kommunizieren die Mitarbeiter über eine Instant Messaging-Plattform ähnlich Twitter oder Facebook.

Grund ist die sinnlose Überlastung der Mitarbeiter durch Emails, von denen sie im Schnitt täglich 200 erhalten, von denen aber nur 20 nützlich sind. Für die Bearbeitung dieser Emails brauchen die Leute zwischen 5 und 20 Stunden pro Monat. Breton sagt, es sei nicht normal, dass die Mitarbeiter abends ihre Mails abarbeiten und erklärt, Email sei kein geeignetes Medium mehr für die Kommunikation.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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