IT-Gipfel 2014 und Mutti Merkels Ringen um ein Wort

Nicht der gravierendste Aussetzer von „Mutti“ Merkel, aber für den IT-Gipfel 2014 in Hamburg so symptomatisch, wie es nur sein kann: Die Suche nach einem deutschen Wort hält die Kanzlerin lange beschäftigt.

Also nicht unbedingt einer der IT-typischen Begriffe, die auch den Fachmann oder die Fachfrau gelegentlich mal ins Grübeln kommen lassen. Kein Anglizismus, keine Fisimatenten (visitez ma tente) und auch ohne Kleines Latinum memorierbar – das Wort wurde in den 90er Jahren mit dem Aufkommen der ersten Handys aktuell und verschwindet gerade mit dem Aufkommen von SIP-Telefonen und mit sich selbst wieder aus dem deutschen Sprachschatz.

Um welches Wort stotterte Merkel so herum, ohne dass ihr Telekom-Vorstand Höttges helfen konnte?

Es geht um eine Vernünftige Mischung der drei F: Frequenzen, Förderung und äh… was war das dritte noch Herr Höttzges, ist mir jetzt entfallen äh… weiß er selber nicht mehr – na gut, also ähm… (hier dröhnender Applaus) es war was ganz einfaches ähm… weißt Du’s noch, Alexander? (Blick hilfesuchend Richtung Dobrinth) nein, Frequenzen, Förderung und dann war des ähm… (Muttis rechte Hand macht drei Punkte in die Luft) (Zuruf: Forschung) nee, es war nicht Forschung es war irgendwas ich würde sagen (ihr linker Zeigefinger reckt sich triumphierend nach oben ) Festnetz!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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