Justizministerin kämpft weiter mit dem Plastikschwert gegen telefonische Überfälle

Es hört einfach nicht auf: Trotz eindeutiger Gesetze gegen unerlaubte Telefonwerbung kommen fast täglich unerlaubte und nicht erbetene Anrufe von Call-Centern, die Gewinnspiele, Kranken- oder Autoversicherungen und ähnliche Produkte und Dienstleistungen an den Mann bringen wollen. Gerade ältere Menschen haben damit ihre Probleme.

Das Justizministerium plant nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung jetzt noch schärfere Gesetze gegen unerlaubte Telefonwerbung und zweifelhafte Gewinnspieldienste. Die Geldbuße, die von der Bundesnetzagentur verhängt werden kann, soll jetzt von 50.000 € auf 300.000 € versechsfacht werden. Gewinnspielverträge sollen nur noch per Brief, Fax oder Email wirksam abgeschlossen werden können.

Glaubt die ach so bemühte Frau Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Ernst, damit irgendjemanden hinter dem Ofen hervorholen zu können? Diese Bußen werden ja doch so gut wie nie verhängt. Und wenn ich den Anrufern, die hier nahezu täglich versuchen, mir irgendetwas zu verkaufen, mal sage, dass das verboten ist, ernte ich entweder Gelächter oder üble Sprüche…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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