Kabel Deutschland: Drosselung gegen Filesharing

Auf ein Tausendstel der Bandbreite will Kabel Deutschland jetzt Kunden herunterschalten, die pro Tag ein größeres Datenvolumen als 10 GByte fahren. Die Maßnahme soll sich angeblich nur gegen Nutzer von Filesharing richten.

Dazu wurden die AGB von Kabel Deutschland geändert. Da steht jetzt: „Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GByte herunter, kann Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 KBit/s für den Downstream begrenzen.“

Das ist sicher keine Empfehlung für diesen Provider, denn nicht jeder Download von Dateien, auch im Filesharing ist illegal. Hier will jemand Geld sparen, indem er bei den aktivsten Kunden mit den höchsten Transfervolumina simpel und einfach die vertragsgemäße ungedrosselte Flatrate auf fast Nichts drosselt. Billige Masche. Wenn Kabel Deutschland das so nötig hat, sollten sie solche Tarife auch nicht mehr mit dem Spruch“Flatrate mit xx MBit“ bewerben dürfen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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Ein Kommentar zu Kabel Deutschland: Drosselung gegen Filesharing

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