Kein Schutz von Pornos durch das Urheberrecht

pornoSo manche Anwaltskanzlei muss sich jetzt nach dem Urteil des Landgerichts München I Gedanken über neue Einnahmequellen machen.

Denn aus der Entscheidung des Gerichts geht hervor, dass Filesharing von Pornofilmen nicht unbedingt eine Verletzung von Immaterialgüterrechten darstellt.

Bei den zu beurteilenden beiden Pornofilmen war das Gericht nicht davon überzeugt, dass sie urheberrechlich geschützt sind, weil sie „lediglich sexuelle Vorgänge in primitiver Weise“ zeigen. Damit mangele es „an einer persönlichen geistigen Schöpfung“, die in Deutschland Voraussetzung für den urheberrechtlichen Schutz ist.

Das Gericht stellte dies für die zwei US-Pornofilme, „Flexible Beauty“ und „Young Passion“ fest, doch sist davon auszugehen, dass das für andere Pornofilme genauso geltend gemacht werden kann.

Mehr Details dazu finden Sie bei Heise.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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