Kiosk oder Schnelltestbude?

Wenn vor der noch immer grassierenden Corona-Pandemie irgendwo in der Innenstadt ein kleines Ladenlokal frei wurde, eröffnete dort bisher meist kurz darauf entweder ein Kiosk oder ein Gemüsehändler oder alternativ ein 1-Euro-Laden.

Inzwischen gibt es aber ein ganz neues und auch deutlich lohnenderes Geschäftsmodell: Eine Corona-Schnellteststation! Das Non-Plus-Ultra sind natürlich gleich mehrere davon…

Schneller Test – schnelles Geld

Bis zu 18 Euro pro Test zahlt der Staat dafür, ohne zu prüfen, wie viele Menschen dort wirklich getestet werden und wie korrekt oder ob überhaupt getestet wurde. Voraussetzung: Ein einstündiger Schnellkurs.

Einige haben aber maßlos übertrieben und nach Recherchen von investigativen Journalisten für 70 (wie gut auch immer) durchgeführte Tests gleich 1.000 abgerechnet. Der finanzielle Schaden geht schon mehrstellig in die Millionen.

Der größere Schaden könnte aber darin liegen, dass in einem Fall von 25.000 Schnelltests nicht ein einziger positiv war. Das lässt sich sich eigentlich nur noch mit vedischer Mathematik oder der Unwahrscheinlichkeitsrechnung erklären…

Abrechnungsbetrug: Eine weitere Fehlleistung von Jens Spahn

Dieser Schaden geht mal wieder voll und ganz auf die Kappe unseres von der Pandemie völlig überforderten Gesundheitsministers Jens Georg Spahn aus Ahaus.

Der zeigt zwar inzwischen auf die Gesundheits- und Ordnungsämter, die ja eigentlich zuständig seien und erklärt, dass die Finanzämter all diese Fälle aufdecken und das Geld zurückholen werden – aber Zweifel an seinen Notlügen sind wohl  mehr als angebracht.

Anmerkung: Nichts gegen die durchaus interessante vedische Mathematik, aber sie funktioniert leider nicht in allen Fällen… 😎

Foto: Jens Spahn, Prime Blue, CC BY-SA 4.o

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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