Kleine Panne mit dem Datenschutz bei den Piraten in Berlin

Kein systematisches, sondern eher menschliches Versagen hat dazu geführt, dass jeder Bewerber um Stellen in der Fraktion der Piratenpartei die Emailadresse aller anderen Bewerber sehen konnte. Der parlamentarische Geschäftsführer der Piraten-Fraktion Martin Delius hatte versehentlich die 250 Empfängeradressen für diese Email statt in das BCC (Blind Carbon Copy – unsichtbare Kopieempfänger) in das CC (Carbon Copy – sichtbare Kopieempfänger) eingesetzt.

Einige Newsdienste hängen den Fauxpas ziemlich hoch, aber ich möchte den aktiv im Internet tätigen sehen, dem sowas noch nicht passiert ist. Und im Grunde bleibt bei dem Empfängerkreis und dem Inhalt doch eigentlich alles „im Hause“. Wenn die schlimmsten Anfängerfehler der Piraten von dieser Art sind, kann die Partei eigentlich recht zufrieden sein.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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