Krautreporter mit schlechter Schrift unter Chrome und Opera

BrowserSchriftChromeFirefoxEigentlich war ich bei der Recherche für neue Blog-Artikel, als ich auf das neue Internetmagazin „Krautreporter“ stieß. Dabei fiel mir sofort auf, dass die Schrift im Contentbereich des Magazins im von mir benutzten Google-Browser Chrome extrem schlecht aussah.

Teile der Buchstaben waren heller als andere. Die umschlossenen weißen Flächen im Buchstaben „e“ sind im Fettdruck komplett schwarz und in Normalstärke fast schwarz. Die beiden Kreise des „g“ verschmelzen an der Verbindungsstellen zu dicken, dunklen Strichen. Sie sehen das am besten, wenn Sie zweimal auf die obige Artikelgrafik klicken, um die Screenshots in voller Größe anzuzeigen. Die linke Hälfte stammt aus Chrome, die rechte aus Firefox.

Der Aufruf im Firefox-Browser und im Internet-Explorer zeigt ein sauberes Schriftbild, während Opera die gleichen Darstellungsfehler bringt wie Chrome.

Die ersten Vermutungen wie beispielsweise, dass Direct Write damit zu tun hat, haben sich nicht wirklich bestätigt. Es könnte ja auch daran liegen, das die Seitenersteller von Krautreporter da etwas schlecht gemacht haben, denn man liest im Internet: „Mitte der Woche war noch unklar, ob die Krautreporter den selbst gesetzten Starttermin würden einhalten können, weil die Software noch nicht ganz fertig war.“ Man war also offentlich in Verzug, und unter Zeitdruck läßt sich’s bekanntlich nicht gut arbeiten.

Auf Probleme bei der Seitenerstellung deutet auch die Darstellung der Startseite mit dem Browser Safari von Apple hin – dabei wird zwar die Schrift sauber dargestellt, dafür aber ganze Textblocks an der falschen Stelle ausgegeben:

BrowserSchriftSafariIch habe mich entschieden, den Machern des neuen Magazins „Krautreporter“ erst einmal eine Woche Zeit zu geben, um Fehler, die sie selbst gemacht haben, zu korrigieren.

Die Seite liegt auf Wiedervorlage für die nächste Woche – vielleicht gibt es dann ja nichts mehr zu meckern und ich kann die auf den ersten Blick anspruchsvollen Inhalte wie beispielsweise „Zensur in autoritären Staaten“, „Marktmacht der Supermarktkette Edeka“ oder „Krankenpfleger im Ebola-Einsatz“ würdigen. Andernfalls werde ich dann genauer hinschauen um festzustellen, was da wirklich falsch läuft.

Eigentlich könnte man von einem Blog, das gut eine Million Euro per Crowd-Funding eingesammelt hat und dessen 30 Journalisten dafür mal gerade drei bis vier Artikel pro Tag veröffentlichen und das gerade mal ein Jahr lang ohne Werbung oder Bezahlschranke arbeiten will, durchaus mehr erwarten.

Ich bin kein Journalist und veröffentliche allein in diesem Blog als Einzelperson im Schnitt fünf Artikel pro Tag. Dafür gab es hier auch niemals ein Bezahlschranke, allerdings auch keine Million aus dem Crowdfunding. Dafür aber im letzten Monat mehr als eine Million Seitenabrufe von ahrens.de! 😉

Noch etwas Positives zum Abschluss: Der Witz auf der Startseite ist wirklich gut!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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