Krieg zwischen Regierung und ISPs wegen Pornofilter

Cameron_David_officialEin regelrechter Krieg läuft nach einem geleakten Brief von Cameron-Beraterin Claire Perry, der an die großen Internet Service Provider (ISP) ging. So will sie erreichen, dass ihr Pornofilter-Projekt schneller umgesetzt wird.

In dem Schreiben heißt es, der Premierminister erwarte, dass sich die robusten Filtersysteme nur nach einer erfolgten Altersverifikation abschalten lassen.

Auch sollten sich die ISPs auf einen Geldbetrag festleeinigen, mit dem sie die Werbung für entsprechende Filtersoftware fördern, heißt es in dem Schreiben.

Großbritannien will nach den bisherigen Planungen ab dem Jahr 2014 einen Pornofilter für alle Nutzer einführen, der erst aktiv nach einer Alterskontrolle ausgeschaltet werden muss. Die Details zu den Pornofiltern wurden von Cameron mit der christlichen Organisation Mothers‘ Union vereinbart.

Im Oktober 2011 wurde bekannt, dass die Internetprovider in Großbritannien Pornografiewebseiten für ihre Neukunden blockieren sollen. Die Provider, die das Abkommen mit Regierungschef Cameron unterzeichnet haben, sind BT, Sky, Talktalk und Virgin.

Auch alle öffentlichen WLANs hätten dann vorinstallierte Pornofilter. Man fragt sich, wann der Al Kaida-Filter kommt…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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