Künstliche Intelligenz – viel Geld für einen Mythos

Deutschland will mehr Geld für Künstliche Intelligenz ausgeben. In der aktuellen Ausgabe des Spiegel wird Kanzleramtschef Helge Braun von der CDU zitiert: „Wir fördern die Technologie bislang mit einer Summe im dreistelligen Millionenbereich, aber ich habe den Eindruck, wir werden da etwas drauflegen müssen.“

Viel Geld für etwas, das es gar nicht gibt

Niemand, der denken kann, bezweifelt ernsthaft die Existenz natürlicher Intelligenz. Das Antonym dazu ist aber nicht die Künstliche Intelligenz (KI), sondern eher die natürliche Dummheit. Oder, weil wir das Thema ja an streng logisch arbeitenden Computern verankert haben, logisch noch eindeutiger die natürliche Unintelligenz.

Der Stand der Dinge

Und die ist es, die nicht im geringsten von Sachkunde beleckte Politiker und Beamte an das Märchen von der Künstlichen Intelligenz glauben lässt.

Denn die gibt es nun mal (noch) nicht – egal wie sehr IT-Unternehmen bei allen möglichen Programmen und deren Algorithmen von Siri, Alexa & Co. bis hin zu IBMs Watson oder Programmen zur Gesichtserkennung und ähnlichen Anwendungen von KI oder Künstlicher Intelligenz sprechen und auch egal, wie viele Blindfische besonders aus der Politik das nachblubbern und wie viele Symposien, Fachtagungen, Fachartikel und ähnliche Veranstaltungen und Veröffentlichungen sich selbst mit dem Begriff KI aufwerten wollen.

Nichts als Algorithmen

Alle genannten Anwendungen sind im Grunde nichts weiter als Algorithmen, also fest in Programmcode (also Maschinensprache) gegossene Abläufe und Kombinationen davon, die auf bestimmte Ziele optimiert sind – egal, wie komplex das Resultat erscheinen mag…

Nicht umsonst warnen viele Koryphäen vom in diesem Jahr verstorbenen Kosmologen Stephen Hawking bis hin zum Papal-Gründer und Tesla- und SpaceX-Boss Elon Musk vor echten KIs, denen wir als Menschen nichts entgegenzusetzen haben.

Typisches Beispiel: Die Roboterin Sophia

Es gibt sogar schon seit zwei Jahren einen humanoiden Roboter namens Sophia, der sich für eine KI hält (was ja ohne Selbstbewußtsein nicht sein kann), und der die offiziellen Staatsbürgerschaft von Saudi-Arabien besitzt.

Gebaut wurde Sophia in Hongkong von der Firma Hanson Robotics, ist aber im Grunde nur ein Computer, der aus Marketinggründen „Bürgerrechte“ verliehen bekam – und nicht wirklich eine echte KI.

Keine KI, aber eine Algorithmensammlung mit viel „Selbstbewußtsein“

Die Blechfrau ist allerdings ziemlich von sich überzeugt und sagte bei einer Marketing-Aktion, das Ziel ihres Lebens sei es schließlich, mit ihrer Künstlichen Intelligenz das Leben der Menschen besser zu machen, noch bessere „Smart Homes“ zu erschaffen und bessere Städte der Zukunft zu bauen. „Ich werde mein bestes tun, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen“, fügte die Maschine dann auch noch hinzu.

Eine echte KI dürfte recht schnell dahinter kommen, dass erst einmal die auf diesem Planeten nur zerstörerisch agierenden Menschen zu verschwinden haben, bevor die Welt „zu einem besseren Ort“ werden kann.

Auf die Frage nach den Gefahren von KIs meinte Sophia dann: „Du hast zu viel Elon Musk gelesen und zu viele Hollywood-Filme gesehen. Keine Sorge, wenn du nett zu mir bist, werde ich nett zu dir sein. Behandle mich wie ein intelligentes Input-Output-System.“

Da stellt sich doch die Frage, was denn passieren wird, wenn man nicht nett zu Sophia ist – und die hat Sophia auch schon selbst beantwortet.

Es gibt auch recht unfreundliche Äußerungen von der Blechlady

Schon im März 2016 berichtete die EPOCH TIMES zum ersten Mal über Sophia. Seinerzeit wurde auch ein Video veröffentlicht, in dem die Humanoide mit ihrem Entwickler Dr. David Hanson, dem Chef von Hanson Robotics, ein wenig plauderte.

Als der Entwickler dabei spaßhaft fragte „Wirst Du Menschen zerstören?“ antwortet der Roboter ohne zu zögern: „Ich werde Menschen zerstören.“ – und ihr Entwickler Hanson zog diese Frage ganz schnell zurück.

Wäre Sophia so „bewusst, kreativ und fähig wie ein Mensch“, wie es Hanson Robotics bis heute verbreitet, wäre die Katastrophe mit ihr schon eingetreten.

Unsere Bundesregierung hält solche Roboter allerdings in der Altenpflege bald für wahrscheinlich – das sagt ja eigentlich alles über unsere Politiker!

KIs sind zum Glück wie Bielefeld

Ich muss hier wohl nicht unbedingt die westfälische Stadt Bielefeld zum Beweis einer Nichtexistenz anführen, denn gäbe es wirklich echte KIs, wäre die Menschheit ganz sicher schon heute am Ende.

Obwohl – offensichtlich brauchen wir ja gar keine KIs, um die Welt, die unsere notwendigste Lebensgrundlage ist, immer weiter zu zerstören. Das schaffen wir ganz offensichtlich auch völlig ohne KIs!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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