LastPass vertreibt seine Nutzer durch Einschränkungen

Für viele dürfte es nun doch nicht das „Letzte Password, das man je braucht“ bleiben. Denn gerade hat der Passwortmanager LastPass angekündigt, die kostenlose Variante seines Passwortspeichers drastisch einzuschränken. Ab dem 16. März kann man den Passwortmanager nur noch auf einer Gerätekategorie verwendet werden – entweder auf Desktop- oder auf Mobilgeräten.

Wer LastPass bisher genutzt hat, um seine Passwörter zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren, muss jetzt entweder upgraden und monatlich dafür bezahlen oder aber auf einen anderen Dienst wechseln.

Sicherheitsgründe legen eher den Wechsel nahe

Wobei der Wechsel durchaus auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert ist, denn LastPass fiel in den letzten Jahren immer wieder mit eklatanten Sicherheitsmängeln auf:

Beispielsweise konnte im Jahr 2019 eine Webseite über die Browsererweiterungen von LastPass auf die zuvor auf einer anderen Webseite verwendeten Zugangsdaten zugreifen. Und im selben Jahr wurde auch bekannt, das LastPass sein Masterpasswort und die Passwortdatenbank im Arbeitsspeicher belässt, selbst wenn der Dienst gesperrt wurde.

So etwas will man ja ganz besonders bei einem Passwortmanager nicht wirklich haben.

Alternative Passwortmanager

Als neuer Passwortmanager könnte zum Beispiel der Open-Source-Dienst Bitwarden in Frage kommen.

Mit den alternativen Passwortmanagern Keepass und KeepassXC kann man die Passwörter in einer verschlüsselten Container-Datei ablegen, deren Speicherort man selbst bestimmt.

Damit ist eine Onlineverbindung wie bei den Cloud-Passwortmanagern nicht notwendig und es gibt auch keine Trackingdienste. Aus diesem Grund gelten die Keepass-Passwortmanager als besonders sicher und datenschutzfreundlich, allerdings muss man ein paar Abstriche beim Komfort machen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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