Linux frißt bei der Stadt München Zeit, Geld und Nerven

lintuxDie OB-Kandidatin der Grünen Sabine Nallinger will die Umstellung der Stadtverwaltung Münchner auf Linux erneut überdenken. Das Linux-Projekt habe zu viele Probleme verursacht, die Stadt sei damit völlig überfordert und viele der Mitarbeiter seien inzwischen verzweifelt, schreibt Nallinger auf ihrer Facebook-Seite.

Sie wolle endlich eine Lösung, die funktioniere – mit welcher Software, sei ihr inzwischen völlig egal. Es gehöre auch Mut dazu, “Fehleinschätzungen einzugestehen und den Kurs zu ändern”.

Nallinger kandidiert in München als Nachfolgerin des scheidenden Oberbürgermeisters Christian Ude.

Nur ein paar Stunden später relativierte die Kandidatin ihre Forderung auf Facebook allerdings schon wieder: “Ich stehe zu meinen Aussagen: Wir wollen frei bleiben. Aber: Das soll auch funktionieren. Ich möchte gerne alle Kapazitäten ausschöpfen, um gute Lösungen zu finden, damit ein guter Plan auch gut ausgeführt wird”, schreibt sie als Kommentar unter einem Posting, in dem sie die Probleme bei der Umstellung nochmals erörtert.

Weiterführende Informationen zum Software-GAU mit Linux in München finden Sie bei Golem.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, News, Politik, Programmierung abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.