Lust am Untergang: Schulz -> Scholz -> Pippi -> Ende

Nach Schulz kommt Scholz bei Pegelstand 16,4 Prozent – und danach droht Nahles!

Martin Schulz aus Würselen hat es bis zu seinem gestrigen Rücktritt vom Vorsitz der SPD geschafft, die Partei weiter bis auf 16,4 Prozent herunterzuwirtschaften. Da der Mann mit Sicherheit jetzt politisch tot ist, will ich dazu nach dem alten Motto „de mortuis nihil nisi bene“ nichts mehr sagen.

Das Ende ist Nah(les)!

Selbst der letzte Akt als Parteichef, die Übergabe der Macht (naja, davon ist ja mächtig wenig übrig geblieben) an eine im Grunde auch schon angeschlagene intrigante Opportunistin, die nicht glauben will, dass sie weder singen noch mit geguttenbergten Passagen aus Kinderbüchern oder einfach nur einem infantilen „Ätschi, Bätschi“ das Steuer der SPD herumreißen kann, ging ins weit geschnittene Höschen der beleibten Protagonistin.

Andrea Nahles wurde nach Schulz‘ gestrigem Rücktritt nicht wie vorher angekündigt kommissarische Parteichefin – das musste Olaf Scholz übernehmen, denn der Hamburger gehört zum Kreis der stellvertretenden Parteivorsitzenden und Nahles eben nicht.

Nur Gutes über Tote reden

Bleibt zu hoffen, dass Juso-Chef Kevin Kühnert es schafft, die mickrigen Reste einer früher mal großen Volkspartei in der Opposition wieder von einem neoliberalen Mehrheitsbeschaffer mit Pöstchendrang zu einer sozialen Partei für die Armen und Schwachen in diesem Land zu machen.

Ich selbst habe diesbezüglich aber nicht mehr die geringste Hoffnung für die frühere Arbeiterpartei. Aber was für einen Mann wie den scheinheiligen Martin Schulz gilt, sollte auch für die Partei SPD gelten: Nur Gutes über Tote reden…

Foto: Andrea Nahles 2017, J. Patrick Fischer, CC BY-SA 4.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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