M-net-Geschäftsführer: „Vectoring ist Beschiss“

Beim gestrigen Sommerfest des Branchenverbandes Buglas in Norderstedt gab der Deutsche-Telekom-Manager Jürgen Lück zu: „Bei Giganetzen hat die Telekom nicht unbedingt eine führende Position und fokussiert sich auf Kooperationen.“

Die Fakten dazu: Die Vectoring-Politik von Telekom und Großer Koalition zum Konkurrenzausschluß hat Deutschland inzwischen beim Glasfaserausbau nach Angaben des VATM den vorletzten Platz in ganz Europa eingebracht. Von den 791.000 echten Glasfaseranschlüssen wurde der Löwenanteil von 707.000 bei Wettbewerbern gebucht und nur magere 84.000 bei der Deutschen Telekom.

Vectoring ist Beschiss!

Einer der Teilnehmer wurde besonders deutlich. Der technische Geschäftsführer bei M-net, der Diplomingenieur für Elektrotechnik, Michael Fränkle, sagte klipp und klar: „Vectoring ist nichts anderes als Beschiss.“

Und plötzlich machen kurz vor der Bundestagswahl in zwei Monaten CDU, CSU und SPD Wahlwerbung mit Glasfaseranschlüssen für alle!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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2 Kommentare zu M-net-Geschäftsführer: „Vectoring ist Beschiss“

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