Macbook-Akkus können gehackt werden!

Das hat man eigentlich noch nie gehört. Warum in drei Teufels Namen sollte man einen Akku hacken wollen? Für die Bankdaten von Abermilliarden von Ladungsträgern in Form von Elektronen und Ionen? Das klingt wie ein flacher Witz – ist aber ernst gemeint.

Der Sicherheitsexperte Charlie Miller hat nämlich herausgefunden, dass das in allen Macbook-Akkus eingesetzte Standardpasswort mit dem Wissen darüber, wie man einen Akku datentechnisch anspricht, die Möglichkeit zum Manipulieren des Akkus erlaubt. Man kann einen eigentlich nicht defekten Akku in einen Modus versetzen, in dem er nicht mehr als Energiequelle funktioniert. Man kann sogar Schadsoftware in so einem Akku speichern. Und diese Fakten sind unbestritten.

Die Medien in den USA haben diese Informationen aufgegriffen und massiv ausgeschmückt. Danach kann man angeblich die Akkus sogar zur Explosion bringen. Eine Zeitung machte so einen Akku-Artikel sogar mit einem Atompilz! auf. Das stimmt allerdings alles überhaupt nicht. Für Charlie Miller war das Anlass genug, eine Gegendarstellung über Twitter ins Netz zu stellen.

 

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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