Massive Abzocke durch die Stromkonzerne

Nach Informationen des Handelsblattes sind die Preiserhöhungen von durchschnittlich 12 %, die angeblich duch die Energiewende verursacht werden, in Wirklichkeit ein dreister Versuch der Stromkonzerne, bei dieser Gelegenheit nochmal großmaßstäblich abzuzocken. Denn die Energiekonzerne verlangen mehr als zwei Milliarden zuviel von ihren Kunden, weil die Mehrkosten durch die Energiewende maximal 6 % und nicht 12 % ausmachen.

Und das trifft besonders die Ärmsten in Deutschland, also Hartz IV-Empfänger oder Geringverdiener in prekären Arbeitsverhältnissen. Von denen wurden schon bis heute eine Million von der Stromversorgung abgeklemmt , weil sie die enormen Gebühren einfach nicht mehr zahlen können. Hygienische und Gesundheitsprobleme sind die Folge.

Der Chef des Bundes der Energieverbraucher Aribert Peters sagte in einem Interview: „Die Konzerne reden sich mit den Mehrkosten durch die Energiewende raus. Gerechtfertigt wären aber nur sechs statt der unverschämten zwölf Prozent Preisaufschlag. Die Stromkunden werden dreist mit 2,1 Milliarden Euro abkassiert.“

Hinzu kommt ja noch, dass die Hartz IVer nicht nur für alle möglichen Betriebe, die auf Betreiben der FDP von der EEG-Umlage freigestellt wurden und immer noch werden, mit bezahlen müssen und darüber hinaus auch noch ihren reichen Mitbürgern, die sich ein Haus leisten konnten, die Solarpaneele darauf bezahlen dürfen.

Nicht zu vergessen kommen natürlich noch die Kosten für überhaupt nicht eingespeisten Strom der Windparks vor der norddeutschen Küste dazu, die natürlich auch von den Verbrauchern bezahlt werden sollen.

Und jeder Euro, der mehr für Strom bezahlt werden muss, geht bei den vielen Armen in Deutschland direkt vom Essen oder von der Gesundheit ab – Kleidung können sich diese Menschen schon lange nicht mehr kaufen.

Und die Regierung tut nichts dafür, den verzweifelten Armen zu helfen. Für Mövenpick-Hotels und Herdprämien ist reichlich Geld da, für Arme, die weder eine Lobby haben noch Parteispenden machen können, gibt es nur das sozialverträgliche Ableben.

Die FDP wird nach der nächsten Bundestagswahl in dem miesen Spiel wohl nicht mehr mitmachen dürfen – das sagen alle aktuellen Umfragen. Aber die Parteien mit dem für „christlich“ stehenden C im Namen können die Abzocke der Ärmsten im Namen des Herrn und zum Vorteil der Reichen locker weitergehen.
Foto: Wikipedia, Philip May

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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