Meeresstaubsauger von Ocean Cleanup muss zurück an Land

Seit gut zweieinhalb Monaten ist der Meeresstaubsauger „Wilson“ von „The Ocean Cleanup“ auf dem Meer unterwegs, nun muss das Teil wieder zurück an Land. Das Team um Boyan Slat steht vor vielen Problemen – der erste echte Versuch zeigte klar, dass man damit die Weltmeere kaum vom Plastik befreien kann.

Aktuell hat sich ein 18 Meter langes Teilstück des Systems gelöst und dadurch soll die Kommunikation zwischen Sensoren und Satelliten, die Daten über den Müll sammeln, gestört sein. Warum sich dieses Endstück lösen konnte, ist noch nicht bekannt. Außerdem konnte schon eingesammeltes Plastik wieder zurück ins Meer gelangen, bevor es abschließend eingesammelt werden konnte.

Die Mission ist angeblich nicht erfolglos

Boyan Slat verbreitet aber nur gute Nachrichten und glaubt, die Mission sei keineswegs erfolglos. Das Transportschiff konnte ja schon rund 2000 Kilogramm Müll aufsammeln. Und wenn die Probleme irgendwann einmal behoben sind, soll der Meeresstaubsauger Wilson bis zu 1000 Kilogramm Plastikmüll pro Woche aufsammeln.

Dummerweise schwimmen aber noch Abermillionen Tonnen von Plastik in den Meeren – eine Tonne pro Tag ist also nur ein Tröpfchen auf einen sehr heißen Stein.

Zunächst bleibt deshalb auch festzuhalten, dass Wilson als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet ist!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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