Mehr Internet für ARD und ZDF

Nachdem die Politik jahrelang recht einseitig die Interessen von Zeitungsverlegern gestützt hat und sogar die Verweildauer von Berichten der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten im Internet auf lächerliche 7 Tage begrenzt hat, wächst nun die Einsicht, dass das alles zum Nachteil der Bürger funktioniert, denen wegen kommerzieller Verlegerinteressen die Informationsmöglichkeiten, für die sie ja sogar zwangsweise per Haushaltsabgabe zum Zahlen genötigt werden, hier eingeschränkt werden.

Die Politiker rudern zurück

Inzwischen haben die Politiker wohl (mit deutlichem Verzug) bemerkt, wie krank solche Regelungen im Internet-Zeitalter sind und rudert wieder zurück: Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen eigene Beiträge bald wieder länger als bisher im Internet zur Verfügung stellen können. Darüber hinaus sollen ARD, ZDF und Deutschlandradio mehr Freiheit für ihre redaktionellen Angeboten im Internet bekommen.

Darauf einigten sich die Ministerpräsidenten gestern auf einem Treffen in Saarbrücken. Gleichzeitig forderte die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) als Leiterin der Rundfunkkommission der Länder die Sender auf, ihre Sparbemühungen zu verstärkten.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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