Mitfahrdienst Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein

UBERAm Montag hat die Hamburger Verkehrsbehörde den Mitfahrdienst Uber verboten. Der Dienst vermittelt private Fahrer, die Mitfahrdienste mit ihrem eigenen Auto anbieten. Taxifahrer zeigten sich begeistert. 

Für den gewerblichen Personenverkehr muss ein Anbieter eine Konzession und ein Fahrer einen Personenbeförderungsschein vorweisen können. Auch haben Autobesitzer ihre Fahrzeuge in der Regel nicht für gewerbliche Nutzung versichert, was deutlich teurer ist als eine normale Haftpflicht- und Kaskoversicherung.

Doch der amerikanische Anbieter legte jetzt Widerspruch ein, bestätigte die Behörde gestern. Uber sieht in den deutschen Regeln offenbar keinen Widerspruch zu seinem Geschäftsmodell.

“Uber wird sich selbst und sein Recht, in Hamburg Dienstleistungen anzubieten, verteidigen”, verlautete das Unternehmen, in das finanzstarke amerikanische Investoren ihr Geld investierthaben.

Das Risiko liegt damit vor allem bei den Freizeitchauffeuren, die sich mit UberPOP ein wenig dazuverdienen wollen. Ihnen droht jetzt eine Strafe von 1.000 Euro von der Verkehrsbehörde, wenn sie erwischt werden – und eventuell auch noch Ärger mit der Versicherung.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, Mobilgeräte, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.