Monsanto und Wirecard: Geile Deals mit den Deutschen

Die Deutschen haben offensichtlich einen merkwürdigen Ruf. Wenn man die Medienberichte zu den Unternehmen Monsanto oder Wirecard sichtet, könnte man glauben, deutsche Manager haben ein Schild auf die Stirn gepappt: „Bescheiß mich doch bitte!“

Und der Spruch scheint in Englisch auf unserer Stirn zu stehen, denn noch dreister als die Brexit-Briten treiben es ja die Amerikaner unter ihrer neuen Devise „America First“ mit den deutschen Geschäftsleuten.

Monsanto ist einfach nur dummdreist

Bei Monsanto könnte man auf die Idee kommen, dass die US-Südstaatler erst einmal die den Unkrautvernichter Glyphosat bis zum Geht-nicht-mehr monetarisiert haben, und beim Aufkommen der ersten massiven Krebsklagen ihren Laden schnell an den deutschen DAX-Konzern Bayer verkauft haben – so dass Bayer jetzt mit über zehntausend Schadenersatzklagen wegen angeblicher Auslösung von Krebs durch diese Substanz auf Dutzende Milliarden in Anspruch genommen wird.

Man muss allerdings auch zugeben, dass schon wirklich extrem kurzsichtige Manager bei Bayer die Entscheidung gefällt haben müssen, Monsanto trotz der schon bekannten Vorwürfe zur Krebserregung von Glyphosat noch für satte 63 Milliarden! übernommen haben.

Bei Wirecard ist es schon richtig kriminell

Noch übler trieb es die Financial Times mit dem DAX-Neuling Wirecard – einem der wenigen geglückten deutschen Startups mit innovativen IT-Produkten, der seinen Weg als innovativer Zahlungsabwickler gemacht hat.

Immer wieder gibt es seit Monaten recht substanzlose Angriffe (vermutlich letztlich von Konkurrenten), und zwar nicht nur von der Financial Times, die Wirecard jetzt nach einer entsprechenden Kontrolle durch Wirtschaftsprüfer auf Schadensersatz verklagt.

Der Kurs von Wirecard war durch entsprechende Berichte mehrfach zweistellig eingebrochen, so dass die Hintermänner immer wieder neu Kasse machen konnten.

Naja, mit uns kann man es ja machen, wir haben ja (noch) keine Flugzeugträger, mit denen wir am Hudson River in New York links abbiegen und dem Trump-Tower mal einen Besuch abstatten können…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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