Mozilla entlässt jeden vierten Mitarbeiter

Die Entlassungswelle ist inzwischen auch bei IT-Unternehmen angekommen: Firefox-Hersteller Mozilla ist jetzt auch der durch die Cornonavirus-Pandemie verschärften wirtschaftlichen Realität angekommen und kündigt tiefe Einschnitte an.

Die Mozilla Corporation entlässt deshalb weitere 250 Mitarbeiter. Die Browserschmiede will sich auf mehr Produktorientierung und Wirtschaftlichkeit fokussieren.

Die Entlassungen umfassen rund ein Viertel der gesamten Belegschaft. Die Betroffenen wurden per Email über die Veränderungen informiert.

Aus der veröffentlichten Email geht hervor, dass wohl alle internationalen Niederlassungen in Berlin, London, Paris und Peking betroffen sind. Das Büro in Taipeh/Taiwan soll ganz geschlossen werden. Die entlassenen Mitarbeiter sollen unter anderem ihre zugesagten Boni sowie eine Abfindung erhalten, die mindestens das Restjahresgehalt umfassen soll.

Auch Berlin trifft es wohl hart

Gerüchten sagen, dass auch am deutschen Standort Berlin Entlassungen anstehen. Die Berliner Niederlassung gilt mit fast 50 Mitarbeitern als eine der größten Auslandsniederlassungen von Mozilla. Wie viele Berliner Kollegen von den Maßnahmen betroffen sind, wollte Mozilla noch nicht sagen und verwies auf einen öffentlichen Blogeintrag der Chefin.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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