Nach Cameron und Johnson geht nun auch Farage

brexitJetzt sind alle drei Politiker, die dem Brexit aus Karrieregründen zum (knappen) Sieg bei der Volksabstimmung verholfen haben, weg vom Fenster.

Als erster machte sich David Cameron vom Acker, der das Brexit-Referendum ohne Not versprach, um Premierminister werden zu können.

Danach zog auch Boris (Bo-Jo) Johnson seinen Schwanz ein, der es mit den übelsten Lügen und Verdrehungen geschafft hat, den Briten den Kopf zu verdrehen. Allgemein war vermutet worden, er wolle jetzt Cameron beerben – aber sein Parteifreund (Steigerung von Feind – Erzfeind – Parteifreund) Michael Gove, der „Selbstmordattentäter von Westminster“, machte ihm einen Strich durch die Rechnung und kandidierte selbst, statt Bo-Jo zu unterstützen. Boris Johnson wagt es kaum noch, sich ohne massiven Polizeischutz in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Heute verläßt überraschend auch der dritte Totengräber der britischen Wirtschaft das sinkende Schiff: Nigel Farage hat soeben seinen Rücktritt als Chef der rechtspopulistischen Partei Ukip erklärt. Damit ist das britische Trio Infernale jetzt komplett vor der Verantwortung für ihre Taten zurückgeschreckt.

Die Briten haben es auf Basis der von diesen und anderen Brexit-Befürwortern verbreiteten Lügen und Halbwahrheiten geschafft, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. Da bleibt nur noch die Frage, ob sie sich auch hineinlegen und mit Erde bedecken.

Cameron, Johnson und Farage haben sich schon jetzt dagegen entschieden…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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