Nach „Gute-Kita-Gesetz“, „Starke-Familien-Gesetz“ und „Respekt-Rente“ kommt jetzt die „Beste-Reste-App“

Offenbar leben wir alle nicht in einer postindustriellen Gesellschaft im Zeitalter des Überwachungskapitalismus, sondern eher in einem Abklatsch von Pipi Langstrumpfs (Andrea Nahles, SPD) Taka-Tuka-Land oder einer Realsoap der Sendung mit der Maus – zumindest, wenn wir uns an den immer mehr um sich greifenden (Falsch-)Übersetzungen der Realität in Kindersprache orientieren.

Die Gesetze der SPD-Familienministerin Franziska Giffey werden ja mit Erklärbärstimme in Kindersprache nur noch als „Gute-Kita-Gesetz“ oder „Starke-Familien-Gesetz“ kommuniziert.

Dabei steht in beiden Beispielen von Giffey-Gesetzen im Grunde genommen genau das Gegenteil dessen, was die plakativen Bezeichnungen für Dummies suggerieren sollen – und jetzt gibt es solche Vereinfachungen auch von der CDU.

Schwarze lernen etwas von Roten

Nach Giffeys „Gute-Kita-Gesetz“ und ihrem „Starke-Familien-Gesetz“ bringt nun auch Julia Klöckner (CDU) als Landwirtschaftsministerin die „Beste-Reste-App“, mit der angeblich vermieden werden kann, Lebensmittel, die über’s Datum sind, wegzuwerfen.

Man merkt doch gleich, wenn in der Politik Spitzenkräfte arbeiten. Vielleicht gibt es ja auch noch eine Änderung bei SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil’s „Respekt-Rente“, die dazu führt, dass der Löwenanteil nicht an reiche Erben oder oder Fabrikbesitzersgattinen mit Pro-Forma-Nebenjob geht…

Bild: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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